{"id":1127,"date":"1998-05-17T12:05:27","date_gmt":"1998-05-17T10:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/Deutsch\/?p=1127"},"modified":"2019-07-18T18:41:10","modified_gmt":"2019-07-18T16:41:10","slug":"baba-yaga-tour-de-force-in-125-takten-fur-orchester-19962019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/baba-yaga-tour-de-force-in-125-takten-fur-orchester-19962019\/","title":{"rendered":"Baba Yaga (Tour de force in 125 Takten) f\u00fcr Orchester (1996\/2019)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Besetzung:<\/strong> Picc-2-1(2. Ob optional)-2-Bkl(oder BarSax)-2, 4-2-3-0, Pk, Schl. (3), Str. (min. 8-6-6-6-2, Celli geteilt)<\/p>\n<p><strong>Dauer:<\/strong> ca. 7 Minuten<\/p>\n<p><strong>Verlag: <\/strong>Schott Music (in Vorbereitung)<\/p>\n<p>Auftragswerk des Vereins der Freunde und F\u00f6rderer des Gymnasiums Johanneum zu L\u00fcbeck, Abteilung Musik zum 125. Jubil\u00e4um des Gymnasiums Johanneum zu L\u00fcbeck<\/p>\n<p><strong>UA:<\/strong> Venedig, 24.4.1997 (Sinfonieorchester des Johanneums zu L\u00fcbeck\/Heinz Arlt)<br \/>\n<strong>UA der revidierten Fassung:<\/strong> L\u00fcbeck, 12.5.2019 (Sinfonieorchester des Johanneums zu L\u00fcbeck\/Gernot Maetzel)<\/p>\n<p>Weitere Auff\u00fchrungen:<br \/>\nL\u00fcbeck 30.4.1997 (DE), 24.5.1997, 6.9.1997, Pirna 12.2.1998<br \/>\nRendsburg 26.5.2019, L\u00fcbeck 4.6.2019<\/p>\n<p>Doku-CD &#8220;9. Bundesbegegnung Schulen Musizieren 1997&#8221;<\/p>\n<p><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p><em>Baba Yaga<\/em> entstand als Auftragswerk des Gymnasiums Johanneum zu L\u00fcbeck zu dessen 125j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um und wurde aus Anlass einer erneuten Auff\u00fchrungsserie 2019 einer eingehenden Revision unterzogen, allerdings ohne in die kompositorische Struktur ma\u00dfgeblich einzugreifen.<br \/>\nTechnisch gesehen, k\u00f6nnte man das St\u00fcck als Reihe von Doppelvariationen \u00fcber zwei denkbar einfache Klangideen ansehen: Eine fragile Fl\u00e4che aus liegenden T\u00f6nen, in die unvermittelt eine motorisch vorantreibende Geste hineinf\u00e4hrt. Im gleichsam filmschnittartigen Wechsel wird der fl\u00e4chige Abschnitt immer st\u00e4rker gek\u00fcrzt, w\u00e4hrend der motorische drive die \u00dcberhand gewinnt, aber dabei zugleich differenzierter und komplexer gestaltet wird. Die expressive Melodie der Celli, die den letzten Abschnitt einleitet, k\u00f6nnte man als drittes Element sehen, das sozusagen aus dem Aufeinandertreffen der beiden Grundideen hervorgeht.<br \/>\nDas St\u00fcck spielt un\u00fcberh\u00f6rbar auf die Tradition romantischer sinfonischer Dichtungen an. Ohne weiteres kann man sich unter dem Beginn die flirrende Steppe vorstellen, am Horizont taucht eine seltsame Gestalt auf, die zun\u00e4chst wieder verschwindet, aber bei jedem neuen Erscheinen m\u00e4chtiger und furchterregender erscheint\u2026 Die Gestalt einer Hexe, die in einer H\u00fctte auf H\u00fchnerf\u00fc\u00dfen lebt und mit dieser \u2013 oder auch in ihrem M\u00f6rser \u2013 \u00fcber die Steppe reitet, hat insbesondere russische Komponisten inspiriert. Doch Baba Yaga ist eine differenzierte, ja, widerspr\u00fcchliche Figur: B\u00f6se und gute Zauberin mit durchaus skurrilen Z\u00fcgen (ein Schelm, wer dahinter eine verborgene Anspielung auf die Institution Schule sehen m\u00f6chte). Die Komposition versucht, neben unverhohlener Freude an den Mitteln musikalischer Illustration, auch Aspekte dieser Vielfalt einzufangen.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck ist f\u00fcr ambitionierte Amateurorchester gut geeignet, aber &#8211; nicht zuletzt wegen der vielf\u00e4ltigen programmatischen Anschlussf\u00e4higkeit &#8211; auch f\u00fcr Profiorchester attraktiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besetzung: Picc-2-1(2. Ob optional)-2-Bkl(oder BarSax)-2, 4-2-3-0, Pk, Schl. (3), Str. (min. 8-6-6-6-2, Celli geteilt) Dauer: ca. 7 Minuten Verlag: Schott Music (in Vorbereitung) Auftragswerk des Vereins der Freunde und F\u00f6rderer des Gymnasiums Johanneum zu L\u00fcbeck, Abteilung Musik zum 125. Jubil\u00e4um des Gymnasiums Johanneum zu L\u00fcbeck UA: Venedig, 24.4.1997 (Sinfonieorchester des Johanneums zu L\u00fcbeck\/Heinz Arlt) UA&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,15,5],"tags":[],"class_list":["post-1127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-orchester","category-padagogik","category-werkverzeichnis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1127"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1393,"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1127\/revisions\/1393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.benjamin-schweitzer.de\/wp\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}