Besetzung: Akkordeon und Choralkreisel (1 Spieler)

Aufführungsdauer: ca. 5‘

UA: 4.11.2011, Klangwerkstatt Berlin (Susanne Stock)

Weitere Aufführungen:

Weimar 17.11.2012
Heinrichsruh 24.11.2012
Brandenburg/Havel 20.3.2013
Berlin 7.5.2013
München 8.6.2013

Werkeinführung:

In diesem kurzen Stück, das sich genau (und nur) mit dem beschäftigt, was der Titel schon ankündigt – vor sich hin brummenden Tiefen und in sich selbst kreisenden Tonketten – ist zwar kein Ton von mir „erfunden“, aber doch jeder Ton von mir komponiert, durch Stauchungen und Streckungen der von Susanne Stock vorgegebenen Tonfolge und die Entscheidung über die Abfolge der so gewonnenen Varianten. Die Tonfolge wurde quasi wie ein „objet trouvé“ behandelt, dem ich mit dem Choralkreisel, dessen Einsatz das Stück eröffnet und beendet, noch ein weiteres, äußerlich deutlicher als solches erkennbares beigefügt habe. Die Rhythmik ist nur ungefähr, Dynamik und Artikulation über weite Strecken gar nicht festgelegt, und die Akkordeonistin hat zudem an vielen Stellen die Möglichkeit, weitere kleine Kommentare in den Notentext einfließen zu lassen. So ist ein in sorgfältig ausbalancierter Unfertigkeit belassenes Stück entstanden, dem die Musikerin selbst erst die endgültige Form gibt.